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"Büren: Brand wurde gelegt

Der Brand in einem Einfamilienhaus im westfälischen Büren nahe Paderborn ist absichtlich gelegt worden. Dabei starben gestern vier Menschen. Hintergrund des Geschehens ist eine Familientragödie, wie die Polizei Paderborn mitteilte. Nach den Ermittlungen tötete der 38-jährige Familienvater seinen 16 Jahre alten Sohn und seine fünf Jahre jüngere Tochter. Danach setzte er das Haus großflächig mit einem Brandbeschleuniger in Brand und erhängte sich. Die 76-jährige gehbehinderte Schwiegermutter, die ebenfalls im Haus war, sei ihrem Schicksal überlassen worden, berichtete eine Polizeisprecherin. Die 37-jährige Ehefrau habe sich aus dem brennenden Haus noch retten können. Wie die Ermittlungen weiter ergaben, wollte sich die Frau offenbar von ihrem Mann trennen. Dem Brand sei offenbar ein heftiger Streit zwischen dem Ehepaar voran gegangen, der dann eskaliert sei."
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Brand in Brenken: Trennung war Motiv für Familiendrama

Der Wohnungsbrand in Büren-Brenken mit vier Toten ist ein Familiendrama gewesen. Nach der Obduktion der Opfer und der Befragung von Nachbarn und Verwandten gehen die Ermittler davon aus, dass der ebenfalls ums Leben gekommene Vater der Täter ist.
In dem Einfamilienhaus in Büren haben sich gestern schreckliche Szenen abgespielt. Der 38 Jahre alte Familienvater brachte zunächst seine Kinder um, verschüttete dann großflächig Benzin im ganzen Haus und zündete es an. Anschließend erhängte er sich mit einem Seil am Treppengeländer. Die bettlägerige Schwiegermutter überließ der Mann ihrem Schicksal, die Ehefrau konnte sich mit Brandverletzungen an den Beinen retten. Das mutmaßliche Motiv des bis dahin völlig unauffälligen Fernfahrers war wohl die bevorstehende Trennung von seiner Ehefrau. Sie hat eine Wohnung in Steinhausen gemietet, in die sie Anfang August umziehen wollte. Sie hat im Krankenhaus inzwischen vom Schicksal ihrer Familie erfahren.

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Bei der Obduktion der Leichen am Samstag seien am Hals der elfjährigen Tochter zwei Messerschnitte entdeckt worden, sagte Vetter. Die Verletzungen seien so schwer gewesen, dass das Mädchen verblutete. Ihre Leiche lag im Brandschutt im Spitzgiebel des anderthalbgeschossigen Hauses. In der Etage darunter fand die Polizei den Bruder des Mädchens tot in seinem Bett. Der Kopf des 16-Jährigen wies schwere Verletzungen auf, die vermutlich von einem Beil stammen, das dort gefunden wurde. Anschließend legte der 38-Jährige mit Benzin den Brand. „Danach hat er sich mit einem Drahtseil im Treppenhaus erhängt“, sagte Vetter. Die bettlägrige Schwiegermutter „hat er ihrem Schicksal überlassen“.

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Vier Tote bei Familien-Drama

Vater bringt zwei Kinder um, zündet Haus an und erhängt sich.
Schwiegermutter stirbt in den Flammen

In diesem Haus wohnte die Familie. Es brannte völlig aus

In Büren (Kreis Paderborn) hat ein Fernfahrer (38) drei Familienmitglieder getötet, das Haus angezündet und sich zuletzt selbst das Leben genommen. Vier Tote – nur die Ehefrau (37) entkam mit schweren Verletzungen.

Auslöser der Tragödie: Die Frau wollte sich nach Polizeiangaben von ihrem Mann trennen und Anfang August in eine neue Wohnung ziehen. Am Freitag gab es noch einmal Streit. Danach verlor der Mann offenbar die Kontrolle.

Er tötete seine Tochter (11) mit Schnitten in den Hals und erschlug seinen Sohn (16) mit einem Beil. Der Jugendliche starb an schweren Kopf- und Halsverletzungen.

Trauer am Haus: Kerzen, Blumen und ein Foto des getöteten Sohnes. Aufschrift: „Deine Freunde werden dich vermissen“

Der Vater verteilte im ganzen Haus Brandbeschleuniger, den er sich bereits am Tag vor der Tat besorgt hatte.

Polizeisprecherin Irmgard Kurek: „Dann zündete er das Haus an und erhängte sich.“

Die demenzkranke, bettlägerige Schwiegermutter (76) überließ der Mann offenbar ihrem Schicksal. Ersten Ermittlungen zufolge erstickte sie am Rauch. Die Ehefrau rannte in letzter Sekunde schreiend aus dem Haus. Sie erlitt nach Polizeiangaben einen schweren Schock und Brandverletzungen.

„Ob sie die Tötung ihrer Kinder sehen musste, wissen wir noch nicht“, sagte die Polizeisprecherin. Die Verletzte sei für Tage nicht vernehmungsfähig.

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Um die folgenden Bilder größer anzusehen bitte draufklicken.

In den frühen Morgenstunden des Freitag, während die Ehefrau nicht zuhause war, tötete Andreas O. seine Kinder. Beide hatten noch nicht gefrühstückt, so das Obduktionsergebnis. Die 11-jährige Tochter Christina verblutete nach zwei tiefen Messerschnitten im Halsbereich. Ihre stark verbrannte Leiche wurde im Brandschutt auf dem Spitzboden gefunden, wo sich ihr Zimmer befand.
Sohn Sergej (16) starb nach mehreren Axtschlägen gegen den Kopf. Seine Leiche, die auch noch Strangulationsmerkmale aufwies, fanden die Einsatzkräfte auf dem Bett. Der Junge muss den Angriff des Vaters bemerkt haben, denn sein Körper wies Abwehrverletzungen auf.
Dann schüttete Andreas O. auf allen Etagen Benzin aus. Die Ermittler stießen auf Reste eines 15 Liter fassenden Kanisters, den er sich bei einem Nachbarn besorgt hatte. Nachdem er das Feuer gelegt hatte, erhängte sich der Täter im Erdgeschoss. Die Feuerwalze zündete genau in dem Moment, als Ehefrau Liliane nach Hause kam. Verzweifelt versuchte sie, in das brennende Gebäude einzudringen, um ihre Kinder zu retten.



























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